Copyright 2025
huber.huber and the authors
NEWS
**** AUSSTELLUNGEN & PROJEKTE ****
vorschau / preview ________________________________________________________________
**** GRUPPENAUSSTELLUNG: Golden Growth Together
Goldrausch, Untere Zäune 3, 8001 Zürich
20. Dezember 2025 bis 23. Januar 2026
Vernissage Wochenende mit Bar:
Samstag, 20. Dezember 2025, 14 - 19 Uhr
Sonntag, 21. Dezember 2025, 14 - 17 Uhr
Agnès Wyler, Andreas Marti, Andy Hermann, Arian Zeller, Barbara Hennig Marques, Christoph Koch, Elian Zinner, Emily Hildebrand, Huber.Huber, Jacob Joshua Kajebe, Janeth Berrettini, Jérémy Rebord, Lorena Valentini, Martin Gut, Michel Gilgen, Nathalie Diserens, Nicole Henning, Robert Wettstein, Sultana Savvi, Taraneh Sadeghian, Ursina Gabriela Roesch, Ying Xu
In der Ausstellung „Golden Growth Together“ geht es um gemeinsames Wachstum: es unterstreicht die Idee des gemeinsamen Wachsens auf wirtschaftlicher aber auch persönlicher Ebene - der Künstler:innen sowie auch der Sammler:innen. Es unterstreicht die Idee von geteiltem Wohlstand und Reichtum wirtschafltich wie in Beziehungen und ein gestärktes persönliches Wachsen durch Kunst und eine Kultur des Gemeinsamen und des Austausches.
Der Begriff "Golden Growth" kommt ursprünglich aus der Beschreibung eines nachhaltigen, inklusiven Wachstumsmodells in Europa. Es möchte die wirtschaftliche Konvergenz zwischen reicheren und ärmeren Ländern fördern und Wohlstand breit verteilen.
Die Künstler:innen zeigen je 1-4 Werke, eher kleinformatig, maximal 60x60cm und waren frei in der Thematik für den Werkvorschlag. Die Werke können bei Kauf direkt mitgenommen werden und die Ausstellung wächst bis ins Neue Jahr nach.
...................................................................................................
SAVE THE DATE: huber.huber mit einem Solo-Projekt in ZÜRICH: Vernissage Mittwoch, 28.01.2026, 18 – 21 Uhr:
**** SOLO-AUSSTELLUNG: huber.huber Zwischen Welten
Ein Projekt von huber.huber zusammen mit SOON
Ankerstrasse 24 I 8004 Zu?rich
28. Januar bis 19. Februar 2026
Mi, Do & Fr: 14 – 19 Uhr
Sa: 12 – 16 Uhr
Vernissage: Mittwoch, 28.01.2026, 18 – 21 Uhr
Finissage: Donnerstag, 19.02.2026, 18 – 21 Uhr
In einer neuen Inszenierung zeigen huber,huber Skulpturen, Objekte und Fotografien.
Arbeiten aus den letzten Jahren treffen auf neue Werke. Dadurch entstehen Verbindungen und unerwartete Blickwechsel. Kleine Welten entstehen, die einander ergänzen oder widersprechen. Die Ausstellung lädt dazu ein, genau hinzusehen und sich Zeit zu nehmen. Kunst entfaltet sich nicht nur durch das, was sichtbar ist, sondern durch das, was sie in uns auslöst: Fragen, Staunen, Irritationen und Freude. Sie zeigt vertraute Dinge in einem neuen Licht und öffnet Räume, in denen Gewohntes auf Ungeahntes trifft.
Wie Szeemann Ausstellungen als eigenständige Kunstwerke verstand, begreifen huber.huber die Zusammenstellung der Arbeiten nicht als blosse Präsentation, sondern als Möglichkeitsraum. Hier verschieben sich Perspektiven, entstehen kleine Spannungen, werden Gedanken angestossen und Wahrnehmungen verändert. Kunst wird so zu einem Erlebnis, das weit über den Raum hinauswirkt. Kunst kann verbinden, irritieren, neue Perspektiven eröffnen und zum genauen Hinsehen einladen. Sie macht sichtbar, was sonst leicht übersehen wird. Die Ausstellung zeigt, wie Werke miteinander in Beziehung treten, neue Blickwinkel entstehen und Begegnungen – sowohl mit den Werken als auch untereinander – möglich werden.
huber.huber feiert mit diesem Projekt die Kunst!
laufend / ongoing _________________________________________________________________
**** GRUPPENAUSSTELLUNG: Under Dock
Under Dock, Hohlstrasse 256, 8004 Zürich
a place shaped by people, not walls
07. Dezember 2025 bis 2. Februar 2026
Ricardo Meli, Michaela Medea, Noah Di Bettschen, MARCK, Lukas Hofkunst, Leandra Zimmerli, artoe333, Bryan Schaub
Presented by @bryosch.art
________________________________________________________________________________________
**** JAHRESEDITION HUBER.HUBER 2025 **** für Freund:innen
Wir arbeiten nun seit 20 Jahren unter dem Namen huber.huber zusammen. In dieser Zeit sind die Preise unserer Werke stetig gestiegen – sowohl bei den Unikaten als auch bei den Editionen.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, selbst eine JAHRESEDITION herauszugeben, die bewusst weit unter dem Marktpreis liegt. So möchten wir es auch Menschen mit kleinerem Budget ermöglichen, ein Werk von uns zu erwerben – sei es für sich selber oder zum Weiterverschenken.
Mittlerweile ist diese Edition bereits zu einer kleinen Tradition geworden, und wir freuen uns sehr, euch die huber.huber-JAHRESEDITION 2025 für Freund:innen vorstellen zu dürfen:
BLACK HOLE
2025
Signierte Unikate
Weihnachtskugeln (Occasion), Ultraschwarz I Masse variabel
Die Edition „Black Hole“ verwandelt Weihnachtskugeln in poetische, zugleich irritierende Kunstobjekte. Die ultraschwarzen, lichtschluckenden Flächen auf den glänzenden, farbigen Kugeln erzeugen humorvoll den Eindruck kleiner Schwarzer Löcher. Jede Kugel – vom Flohmarkt oder aus dem Brocki – trägt Spuren ihres früheren Gebrauchs und wird durch den künstlerischen Eingriff neu verortet. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Tradition und kosmischer Leere, zwischen Leichtigkeit und Schwerkraft, in dem Gewohntes plötzlich ins Unheimliche kippt. Ein Kunstobjekt für den Christbaum – oder eben auch nicht.
In unserem Gesamtwerk fügt sich die Arbeit nahtlos ein: Wir arbeiten häufig mit gefundenen Materialien und verschieben Alltagsobjekte durch präzise, oft einfache Eingriffe in neue Bedeutungsräume. Wie in vielen unserer Projekte verbindet sich auch hier Humor mit einer leisen Irritation und einer Faszination für naturwissenschaftliche Beobachtungen und Phänome.
Preise:
1 Kugel CHF 50
2 Kugeln CHF 90
3 Kugeln CHF 120
Bei Interesse: huber.huber@gmx.ch
**** NEUE EDITION **** Edition für das Aargauer Kunsthaus
Friedensfahne 2025
erhältlich im Aargauer Kunsthaus
Baumwolle (OEKO-TEX) bestickt, Metallösen
Karte "Menschen, liebet einander"
Format: 70 x 50
Auflage: 20 + 6 AP
CHF 300.00 / Mitglied Kunstverein: CHF 250.00
Die Edition kann nur vor Ort gekauft werden.
Unsere neue Friedensfahne verbindet die weisse Fahne mit der Regenbogenfahne.
Der Regenbogen entsteht durch die Brechung, Streuung und Reflexion von weissem Licht in Wassertropfen. In unserer Flagge greifen wir das Phänomen der Lichtfarben auf, indem wir das Prinzip der additiven Farbmischung darstellen. Abweichend von den üblichen Darstellungen haben wir das Zentrum der Farbkreise als Kreis gestaltet - ein Symbol für die Erde und gleichzeitig ein Ausdruck des Friedens. Dieses ruhige Zentrum hält die gesamte Fahne zusammen. Das Symbol ist auf weissem Hintergrund platziert.
Wir verzichten bewusst auf alle Urheberrechte an diesem Friedenssymbol und stellen es der Allgemeinheit ohne Einschränkungen zur Verfügung. So kann es frei verwendet und verbreitet werden - ein Friedenssymbol, das allen gehört.
Seit der Antike steht die weisse Fahne für Frieden und Neutralität. Im Krieg signalisiert sie die Bereitschaft zu Friedensverhandlungen oder zur Kapitulation. Über Jahrhunderte hinweg war sie in verschiedenen Kulturen eines der stärksten Symbole für den Wunsch nach einem Ende der Gewalt.
Die Regenbogenfahne hat ihre Wurzeln in der Friedensbewegung des 20. Im Jahr 1913 entwarf der amerikanische Geistliche James William van Kirk eine „Friedensfahne“ mit Regenbogenstreifen, die er auf seinen Friedensreisen durch Europa mit sich führte. Später übernahm der Weltfriedenskongress dieses Design als Symbol für den Weltfrieden. 1961 entwarf der italienische Friedensaktivist Aldo Capitini die „Bandiera della Pace“, die seitdem als internationale Friedensfahne gilt. Besonders 2003 wurde sie im Protest gegen den Irakkrieg zum sichtbaren Zeichen des Widerstands gegen militärische Konflikte. Auch die LGBTQ+-Bewegung hat die Regenbogenfahne als starkes Symbol für Vielfalt und Gleichberechtigung geprägt. 1978 entwarf der amerikanische Künstler Gilbert Baker eine ähnliche Regenbogenfahne, die heute weltweit als Zeichen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender-Personen steht.
Unsere Friedensfahne wird als Edition im Rahmen der Ausstellung „Modell Neutralität“ im Aargauer Kunsthaus präsentiert. Die Ausstellung hinterfragt die Bedeutung von Neutralität - sowohl im politischen als auch im kulturellen Kontext. Sie zeigt, dass Neutralität nicht nur die Abwesenheit von Parteinahme bedeutet, sondern auch eine bewusste Haltung des Dialogs und der Verständigung sein kann. Die Friedensfahne fügt sich in diese Thematik ein, indem sie eine Verbindung zwischen verschiedenen friedensstiftenden Symbolen herstellt und zum Nachdenken über Einheit in einer polarisierten Welt anregt.
Die Fahne ist gestickt und wird vom Aargauer Kunsthaus als signierte und nummerierte Edition angeboten. Dank einer Imprägnierung kann sie sowohl drinnen als auch draussen verwendet werden. Jede Fahne ist in einer Metallbox verpackt und wird von einer Originalkarte der Installation „Menschen, liebet einander“ (2010) begleitet.
Die Karte erinnert an den Pazifisten Max Daetwyler (1886-1976), der sein Leben dem Weltfrieden und der Abrüstung widmete. Auf seinen Reisen zu den Machtzentren und Krisenherden der Welt setzte er sich unermüdlich für den Frieden ein - oft unter grossen persönlichen Opfern. 1934 plante er, in Deutschland Karten mit der Aufschrift „Menschen, liebet einander“ zu drucken und auf der Strasse zu verteilen. Die Gestapo verhinderte jedoch die Verteilung, und die Karten wurden nie gedruckt. Im Jahr 2010 haben wir Daetwylers Idee aufgegriffen und 5000 Karten in seinem Sinne drucken lassen - als Erinnerung an seinen unermüdlichen Einsatz für den Frieden und als Mahnung, wie wichtig das aktive Bemühen um Frieden ist - gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Lage.
**** NEUE PUBLIKATIONEN ****
Im Oktober 2024 sind drei Publikationen mit Beiträgen von oder über uns erschienen.
**** LILA STRAUSS «glitch»
Für das MAGAZIN Lila Strauss des Architekturkollektivs Filiale Luzern haben wir einen kleinen Text und zwei Bilder zum Heftthema «glitch» beigesteuert. Wir haben über den Tod unseres Computers geschrieben und über die Zucht von Kanarienvögeln und Goldfischen.
«glitch» beschreibt eine temporäre Störung – einen Fehler im System – einen Spannungswechsel - der unseren Alltag durchkreuzt. Schwächer werdende Lichter im Haushalt, eingefrorene Gegenu?ber in Zoom-Meetings, Lautsprecherstimmen die sich zu obszönen Klängen verzerren oder abgehackte Bildabfolgen statt smoothem Swipen sind Momente in denen sich «glitches» bemerkbar machen, die Überforderung eines Systems visuell erfahrbar machen und in unser Bewusstsein rufen.
Fehler und Störungen sind so notwendig wie omnipräsent. Sie lösen Reflexion aus und fördern Erkenntnis. Sie erschu?ttern unser Denken und befreien uns von einem Glauben an eine Welt, die fertig – eindeutig bestimmt ist. Sie brechen diese vermutete Wirklichkeit auf. Die temporären Störungen verwandeln sich in Reizpunkte. Als solche stossen sie uns in neue Richtungen – wir betreten unbekanntes Terrain. Bei langanhaltender Störung frisst sich ein «glitch» irgendwann derart tief in den Status quo ein, bis er ihn korrumpiert. In Anbetracht oder mit der Absicht auf eine Störung unserer Umwelt, von der wir eigentlich wissen, wie sie funktioniert oder an welche wir geglaubt haben, bleiben wir unruhig – verästeln uns mit der Gegenwart. Die neunte Ausgabe des MagazinsLila Strauss versteht sich, als aktivistischer Versuch stabil geglaubte Systeme zu hinterfragen. (Lila Strauss).
**** FAKEWHALE STUDIO “generative items”
In der brandneuen Publikation “GENERATIVE ITEMS” von Fakewhale Studio hat unsere Arbeit einen Computer zu neuen Kunstwerken inspiriert.
Das Fakewhale STUDIO wurde im vergangenen Juni mit dem Ziel gegründet, neue kreative Sprachen zu erforschen und die künstlerische Forschung durch künstliche Intelligenz und neue Medien zu erweitern. Ihr erstes Buch "GENERATIVE ITEMS", eine Publikation, die die Zusammenarbeit mit 15 Künstler*innen zeigt, die jeweils 5-6 Fotos aus ihrem persönlichen Werk beigesteuert haben, die dann von einem Algorithmus verarbeitet wurden, der von ihrem ursprünglichen visuellen Stil inspirierte Ergebnisse generiert.
****
SCHWEIZERISCHE POST „Unser Engagement für die Kunst: An insight nella collezione d’arte de la Poste Suisse - Buch über die Kunstsammlung der Post“
Die Post feiert ihr 100-jähriges Kunstengagement mit der Herausgabe eines Buches über die Kunstsammlung der Post. Symbolisch für 100 Jahre Kunstförderung sind darin 100 Künstler*innen mit Werken aus der Kunstsammlung der Post vereint. In diesem Buch sind auch zwei grossformatige Collagen von uns zu sehen. Der handliche und liebevoll gestaltete Band illustriert die Vielfalt und Tiefe der Schweizer Kunstszene. Verlag: Scheidegger & Spiess, Zürich
**** NEUES PROJEKT Etikette für das Olivenöl 2024 / 25 Strada Provinciale
Giulio Vatrano gründete 2022 das Olivenöllabel Strada Provinciale, doch die Geschichte beginnt viel früher. Sein Olivenhain im Dorf Squillace in der Provinz Catanzaro in Kalabrienan, bepflanzt mit den Carolea-Olivenbäumen seines Vaters Leonardo und Grossvaters, wird seit Generationen liebevoll gepflegt. Seit drei Jahren füllt Giulio das Bio-Olivenöl in limitierter Menge ab – in besonderen Flaschen, die seine Leidenschaft für Kunst widerspiegeln. Jedes Jahr gestaltet ein Künstler das Etikett, beginnend mit unserer eigenen Edition N°1, die die wundersame Geschichte der Menschen Strada Provinciale SP59 erzählt. Es folgten Werke von Zilla Leutenegger mit Max Küng (2023) und Remo Albert Alig & Marionna Fontana (2024). Dieses Jahr nehmen wir unseren Erzählstrang erneut auf und es folgt die zweite Geschichte einer losen Triologie.