HUBER.HUBER

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NEWS

laufend / ongoing______________________________________________

**** WHITE NOISE
Galerie reinart, Laufengasse 17, 8212 Neuhausen am Rheinfall

Heiko Blankenstein, Pawel Ferus, Huber.Huber und Wink Witholt

Das Konzept des white cube quasi umgekehrt. Die Idee ist, dass die Umgebung mit verschieden breiten, langen und hohen Räumen die alle ihren sehr eigenen, teilweise industriellen Charakter haben, Arbeiten präsentiert werden, die vom Erscheinungsbild her sehr "clean" wirken.

Genauer definiert sollen es Arbeiten sein die möglichst weiss konzipiert sind, mit wenig, aber dafür markanten farblichen Eingriffen. Dies wäre der rote Faden der alle vier Positionen auf einen Nenner bringt. Geplant sind Wandarbeiten und Skulpturen vor Ort.

Ausstellung 21. Mai bis Sonntag 1. Juli 2018
Vernissage: 20. Mai, 16.00 Uhr
Finissage: 1. Juli 16.00 Uhr

vorschau/upcoming ________________________________________________

**** huber.huber Petrichor
Kunstraum Aarau, Ochsengässli 7, 5000 Aarau

Petros der Stein - Ichor das Blut der Götter
Oh du lieblicher Duft - Ich rieche Petrichor

Ausstellung: 2. Juni bis 1. Juli 2018
Vernissage: Freitag 1. Juni 2018, 19 Uhr

Mitarbeit: Andreas Wilhelm (Parfumeur), Thomas Winkler (Soundtechnik), Rolf Pfenninger (Lackierer)

Öffnungszeiten:
Do 18-20 Uhr, Fr 17-19 Uhr
Sa und So 13-16 Uhr
Ochsengässli 7, 5000 Aarau

**** Selbstoptimierung - Ist gut nicht gut genug?
Vögele Kultur Zentrum, Gwattstrasse 14, 8808 Pfäffikon SZ

27. Mai bis 30. September 2018

Ist gut nicht gut genug? Warum fordern wir so viel von uns?

Leisten Sie genug? Verbringen Sie Ihre Freizeit sinnvoll? Fordern Sie Ihren Geist ausreichend? Sind Sie körperlich richtig fit?

In der aktuellen Selbstoptimierungskultur haben sich die Lebensbereiche vervielfacht, in denen wir den Anspruch erheben, ein Optimum erreichen zu müssen. Längst geht es nicht mehr nur darum, die Bauchmuskeln zu stärken. Wir wollen auch die Arbeitsproduktivität, die Partnerwahl, die Freizeiterlebnisse und die geistige Flexibilität optimieren.

Selbstoptimierung bedeutet, Merkmale der eigenen Person zu verbessern. Die Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten und sich dadurch zu entwickeln, zeichnet den Menschen aus und allein das Streben nach einem Ziel kann uns bereits in ein Hoch versetzen. Doch nicht immer finden wir das richtige Mass. Die Ansprüche an uns selbst werden oftmals unrealistisch hoch und die Wünsche derart mannigfach, dass sie auch die cleverste Smartphone-App nicht mehr unter einen Hut bringt. Der menschliche Antrieb nach persönlicher Entwicklung kann in Unzufriedenheit, Stress und Erschöpfung münden. Selbstoptimierung wird dann zum Lauf im Hamsterrad.

Anhand von Gegenwartskunst, medialen Exponaten, wissenschaftlichen Beiträgen und Alltagskultur geht die Ausstellung zur Selbstoptimierung unter anderem folgenden Fragen nach:

Hat uns der Ruf nach «höher, schneller, weiter» im Griff?Ist die Freizeit die Arbeit von heute?Bietet uns der eigene Körper grenzenlose Möglichkeiten?Welche Chancen haben unsere Kinder?Was genau motiviert uns zur Selbstoptimierung?

Und wohl als Kerngedanke der Ausstellung gilt: Ist in einer Zeit, in der alles möglich scheint, gut nicht auch mal gut genug?

Die Ausstellung zeigt Werke folgender Kunstschaffender: Muriel Baumgartner, Blunt x Skensved, Jacob Dahlgren, Natan Dvir, Ed Fornieles, Agi Haines, Neil Harbisson, Sarah Hepp, Huber.Huber, Evija Laivina, Silvio Lorusso, Stefan Panhans, Anne-Julie Raccoursier, Hans Thomann, Alexandra Uehlinger

Kuratorium: Vögele Kultur Zentrum, Simone Kobler; Dr. André Utzinger

**** Wo deine Füsse stehen…
25 Jahre Kunsthalle Arbon
19. August bis 23. September 2018

BGL, Sven Bösiger, C K Ö, Bildstein / Glatz, Christian Gonzenbach, Bob Gramsma, Hemauer / Keller, Remo Hobi, huber.huber, Anita Kuratle , Simon Ledergerber, Esther Mathis, Pfelder, U5, Simone Zaugg

Seit einem viertel Jahrhundert zeigt die Kunsthalle Arbon in dem eindrücklichen, ehemaligen Industriebau zeitgenössische, installative Kunst. Dieses Jubiläum wollen wir gebührend feiern! Eingeladen, das Fest zu gestalten, sind die Kunstschaffenden, die in den letzten fünf Jahren bei uns ausgestellt haben.

Da die Auseinandersetzung mit Räumlichkeit bei uns stets essentiell ist, steht das Thema «Raum» im Fokus der Gruppenschau. Es geht also um einen Begriff, mit dem sich die Natur- und Geisteswissenschaften seit jeher befassen und der schon längst nicht mehr nur als architektonische Struktur gedacht wird. Vielmehr existieren heute verschieden Raumkonzepte nebeneinander, und angesichts der virtuellen, auf uns zugeschnittenen «Bubbles», in denen wir uns alle vermehrt bewegen, gewinnt die Frage nach der subjektiven Raumwahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die deutsche Band «Element of Crime» hat die berühmte Songzeile verfasst: «Wo Deine Füsse stehen, ist der Mittelpunkt der Welt». Wie manifestiert sich eine solch Ich-zentrierte Raumdeutung? Welche Herausforderungen und Potentiale ergeben sich daraus? Welche alternativen Raumauffassungen sind denkbar? Rund sechzehn Kunstwerke geben in unserer Jubiläumsschau mögliche Antworten auf diese Fragen.

**** Stadt Land Fluss
akku Kunstplattform, Gerliswilstrasse 23, CH-6020 Emmenbrücke

1. September - 4. November 2018

„Raus in die Natur! Wie will man auch leben im Dschungel der Stadt“, schrieb der römische Dichter Juvenal. Seit jeher pflegt der Mensch ein ambivalentes Verhältnis zur Natur. Wir zäunen sie ein und definieren sie gleichzeitig zum Sehnsuchtsort. Schön portioniert erholen wir uns in ihr, gehen wandern, picknicken und Stand Up paddeln. Ebenso stören wir uns an ihr, jäten Unkraut, stauen Seen und kanalisieren Flüsse. In den Agglomerationen kommt die Natur oft zu kurz. Ursprünglich ländliche Gegenden sind zu suburbanen Zentren geworden. Als Gegenwelten zu Industrie und Verkehr werden begrünte Balkone, putzige Schrebergärten oder Waldspielgruppen zu kleinen Refugien für den Menschen.

Auf dem Viscosi-Areal in Emmenbrücke gelegen, befindet sich die akku Kunstplattform zwischen Stadt und Land, zwischen Kleiner Emme und Reuss, zwischen Verkehrsknotenpunkt und Naherholungsgebiet. Angelehnt an den Namen des bekannten Quizspiels, nimmt die Ausstellung die Lage von akku zum Ausgangspunkt für eine spielerische und facettenreiche Zusammenstellung an Beiträgen zeitgenössischer Kunst sowie einer Auswahl aus der Sammlung der Gemeinde Emmen. Ergänzt wird die Schau durch ein umfangreiches Begleitprogramm mit Quizabenden, Ausflügen, Pflanzaktionen und brückenbauenden Gesprächen.

PROJECTS___________________________________________________________

**** Saiten Magazin "Blickwinkel"

huber.huber und die Schöpfungsgeschichte

Für Saiten haben huber.huber zu ihrer Arbeit Sechstagewerk (es war finster auf der Tiefe) 2014 bis 2016 aus der biblischen Schöpfungsgeschichte Genesis, 1. Buch Mose (Luther Übersetzung), Textpassagen hinzugefügt. Losgelöst und im neuen Zusammenhang mit den einzelnen Collagen ergeben sich neue Blickwinkel und Geschichten.

Seit 2005 arbeiten die Zwillinge Reto undMarkus Huber, geboren 1975 in Münsterlingen, als Künstlerduo huber.huber zusammen. Ihre Collagen, Zeichnungen, Objekte und Installationen setzen sich konsequent mit der ambivalenten Beziehung zwischen Kultur und Natur auseinander, wobei hinter poetischen Bildern Abgründe des Menschen und seiner Beziehung zur Natur sichtbar werden. Charakteristisch für ihr vielschichtiges Werk ist die Verbindung von poetischer Leichtigkeit mit einem Sinn für Ironie, Skurrilität und unterschwellig Bedrohliches.

Sechstagewerk (es war finster auf der Tiefe) sind dreiteilige Collagen, in denen die einzelnen, aus Büchern und Magazinen stammenden Bildelemente zu klassisch nebeneinander oder übereinander liegenden Triptychen zusammengestellt sind. Natur und Technik, Pflanzen, Tiere und Menschen mit ihren vermeintlichen zivilisatorischen Errungenschaften stehen sich in anspielungsreichen, subversiven
Collagierungen gegenüber. Die Auslegung der Bibelstelle zur Schöpfung der Welt in sechs Tagen (1. Buch Mose), in der Gott die Menschen auffordert, sich die Erde untertan zu machen und über Tier- und Pflanzenwelt zu herrschen, wird in dem Gegenüber von Natur und Künstlichkeit, aber auch Überzüchtung und Verwüstung anschaulich gemacht.

https://www.saiten.ch/

**** Die beiden Aussenprojekte INKREIS (2012) und FINDLING VANITY NO. 1 (2010) sind bis auf weiteres zu sehen:

INKREIS (Leihgabe Stadt Chur): Fontanapark Chur
http://www.art-public.ch/fontanapark.html

FINDLING VANITY NO. 1 (Leihgabe Froh Ussicht): Froh Ussicht, Samstagern
http://www.frohussicht.ch/

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EDUCATIONAL: A WIE ATELIER

Angebot der Bildungsdirektion des Kantons Zürich

Link

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Museo Cantonale d'Arte, Lugano

huber.huber (Markus Huber, Reto Huber)
From the series Leichter als 21 Gramm, 2008:

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