HUBER.HUBER

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huber.huber and the authors

STILL_LEBEN
Galerie Luciano Fasciati Süsswinkelgasse 25, Chur CH

5. Dezember 2020 bis 9. Januar 2021

Judith Albert · Remo Albert Alig · Evelina Cajacob · Sandra Capaul · Andre Giuseppe Corciulo · Hans Danuser · frölicher I bietenhader · Gian Häne · huber.huber · Marianne Engel · Gabriela Gerber & Lukas Bardill · Isabelle Krieg · Ursula Palla · Roman Signer · wiedemann/mettler · Dominik Zehnder · Peter Conradin Zumthor

Die Bezeichnung Stillleben (ndrl.: stilleven, frz.: nature morte, ital.: natura morta = tote Natur) umfasst die Darstellung lebloser oder unbewegter Gegenstände (z.B. Blumen, Früchte, Jagdbeute, Geräte aller Art), die nach formalkünstlerischen und ästhetischen Gesichtspunkten angeordnet sind. Der Begriff Stillleben wurde erstmals um 1650 in einem holländischen Bilderverzeichnis erwähnt. Dabei bilden Komposition, Form und Farbe den Schwerpunkt der künstlerischen Gestaltung. Nach den Inhalten werden Blumenstillleben, Küchenstück und Jagdstück unterschieden. Seit dem 17. Jahrhundert ist die Stilllebenmalerei eine selbstständige Disziplin.

Den traditionellen Bedeutungsgehalt des Vanitasbildes (lat.: vanitas = Leere, nichtiges Treiben, Prahlerei, Eitelkeit) bewahrte das Vanitasstillleben. Mit dem Totenkopf als Symbol menschlicher Sterblichkeit trat die Vanitas seit dem 15. Jahrhundert in Zusammenhang mit Bildnissen auf und bildete mit Motiven wie erloschener Kerze, Sanduhr, Briefen, welkende Blumen und Insekten seit dem 17. Jahrhundert vor allem in der niederländischen Kunst einen eigenen Typus des Stilllebens aus. Auch Einsiedler- und Büsserszenen (Hieronymus, Magdalena) werden als Allegorien (bildliche Darstellung eines abstrakten Begriffs, besonders in Dichtung und bildender Kunst) der Vanitas gedeutet.
Der als Wortspiel angelegte, mehrdeutige Ausstellungstitel präsentiert in Zusammenarbeit mit den Künstler*innen ausgewählte Werke. Dabei widerspiegeln sich die Beiträge in vielschichtigen Bedeutungsebenen und Positionen. Die Präsentation besticht durch eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Spielarten zeitgenössischer Kunst. Zeichnung, Collagen, Videokunst und Fotografie sind ebenso vertreten wie Objekte, Installationen und Skulpturen.

Galerie Luciano Fasciati, Chur

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