HUBER.HUBER

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"Herrliche Zeiten"
Ein Projekt der Stelle für Kultur der Stadt Zug

16.8. bis 11.10.2014

Künstler/Innen: CKÖ, Vreni Spieser, Florian Graf, huber.huber, Andreas Schenk & Quido Sen, Samuel Haettenschweiler, Martin Chramosta, Veronika Spierenburg, Tian Lutz, Johanna Bossart, Nicolas Kersieck, Max Huwyler, Nuss Gerber / Ochs Peter

Wie konstituiert sich Stadtidentität heute? Globalisierung, Mobilität und Digitalisierung gehen mit einer grundlegenden Veränderung des Stadtlebens einher. Wenngleich der öffentliche Raum weiterhin alsTreffpunkt, Ort der Begegnung und des Austauschs dient, verschieben sich diese Aktivitäten zusehends vom Aussenraum ins Private: Moderne grossflächige Wohnquartiere, der Zuzug von Auswärtigen, der Pendleralltag und die verstärkte Automobilisierung verändern die Nutzung des öffentlichen Raums wie auch die Dynamik des Stadtlebens.

Auch 2014 lanciert die Stelle für Kultur eine Ausstellung im öffentlichen Raum. Vom 16. August bis 11. Oktober erlebt die Stadt Zug «Herrliche Zeiten». Zug befindet sich in einem rasanten Wachstum und sucht dabei seine urbane Identität. «Herrliche Zeiten» lädt die Bevölkerung dazu ein, sich mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen, Visionen zu entwerfen und Möglichkeiten des Stadtlebens auszuloten. Eine Jury hat unter 60 Bewerbungen 14 Kunstprojekte ausgesucht, welche, in der ganzen Stadt verteilt, den Dialog mit der Bevölkerung aufnehmen.

Die Jury setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Dolfi Müller (Stadtpräsident und Vorsitzender der Kulturkommission Stadt Zug), Jacqueline Falk (Kulturbeauftragte Stadt Zug), Vera Egloff (Kuratorin Kunstraum Tom-Bola) Zürich, Clare Goodwin (Künstlerin und Kunstraum K3 Zürich), Matthias Haldemann (Direktor Kunsthaus Zug) Sonja Kuhn (Kunsthistorikerin, ehemalige Geschäftsführerin Visarte und Stiftungsrätin Museum Burg Zug), Daniel Morgenthaler (Kurator Helmhaus Zürich), Samuel Leuenberger (Kurator Kunstraum S.A.L.T.S. Birsfelden).

Im von Atlas Studio gestalteten Katalog findet sich neben Informationen zu den Kunstwerken eine Sammlung von rund zwei Dutzend Texten von Zugerinnen und Zugern, Künstlerinnen und Historikern, Kuratoren und Kunstkritikerinnen.

«Energiefeld» huber.huber

Der Rosenquarz gilt in der Esoterikszene als Schutzstein gegen Strahlen sowie Elektrosmog, aber auch als Stein der Liebe und Fruchtbarkeit. Auf einem Computer-Bildschirm soll er zum Beispiel schädliche Strahlen des Geräts neutralisieren und so Kopfschmerzen vorbeugen. Der Kreis als Symbol der Sonne verstärkt zudem die Wirkung des Steines um ein Vielfaches. Die Installation besteht aus 210, in einem Kreis angelegten Rosenquarz-Steinen. Das «Energiefeld» strahlt aus dem Kellergeschoss der Zuger Stadtverwaltung, bleibt jedoch für das Publikum physisch nicht sichtbar. Anders als bei den bekannten Steinkreisen der Landart, die Richard Long gelegt hat, wird mit der Verwendung des Rosenquarzes die inhaltliche Bedeutung gezielt aufgeladen. Das Projekt «Energiefeld» tangiert Themen wie Glaube, Ängste, Wissenschaft, Technik, Fortschritt und Esoterik.

www.herrlichezeiten.ch

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